LALA BERLIN

Modisch wild und frei – auf den Spuren des Wilden Westens

Unter dem Arbeitstitel „Wild West Trapper“ verblüfft Lala Berlin mit einer reizvollen Kollektion in der Herbst/Winter-Saison 2009/10. Denn die Trapper als Grenzgänger zwischen Wildnis und Zivilisation verkörperten bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts hinein amerikanischen Pioniergeist, Naturverbundenheit und Entschlossenheit. Leyla Piedayesh nimmt damit eine historische Fährte auf, deren ideelles Ziel die westliche Welt bis heute bestimmt: ein Dasein in Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung.  

Lala Berlin nähert sich dieser „Wild West Trapper“-Idee in bekannter Weise modisch diffizil. Statt auf eine Wiederbelebung des voll vermännlichten respektive androgynen Stils oder die plumpe 1:1-Übertragung rustikaler Kleidung zu setzen, konzentriert sich Leyla Piedayesh auf historische Insignien der Pionier- und Trapper-Kultur.

Abstrahiert und gezielt eingesetzt, ergibt sich daraus ein kontrastreiches Oberflächenspiel aus grobmaschigen Strickelementen und fein fließenden Garnen im Lala-Berlin-typischen Look luxuriöser Lässigkeit. Schlüssel zum Erfolg ist einmal mehr die Verwendung ausschließlich qualitativ hochwertiger Materialien mit Betonung auf Seide, Chiffon, Cashmere und Leder.

Der besondere Clou auch bei der Lala-Berlin-Kollektion H/W 2009/10 liegt wieder einmal im Detail. So werden anstelle Trapper-gerechter, echter Felle speziell verarbeitete Wollgarne eingesetzt, die nicht nur für eine sensationelle Felloptik bei Mänteln und Pullovern sorgen, sondern auch den Wunsch nach Wohlgefühl befriedigen. Weitere Raffinessen sind der Einsatz von dicken Bändchengarnen für einen haptisch besonderen Effekt, die Verarbeitung eines neuartigen Swarovski-Garns, das den Kreationen einen besonders edlen Glamour verleiht, sowie die Verzierung der Strick- und Konfektionsteile mit Lederdetails. 

Absolute Highlights unter den 35 Strick- und 30 Konfektionsdesigns stellen Seidenkleider dar, die durch kollektionsübergreifende Printmotive wie Schlange, Leopard, Spitze oder Feuerwerk die Blicke auf sich ziehen. Interessante Gegenpole zu den feinen Materialien bilden beispielsweise ein überlanger Mantel aus grobem Bändchengarn sowie zahlreiche Kreationen mit ausgeprägten Patchworkmustern.
Zudem präsentiert Leyla Piedayesh erstmalig sehr hochwertige Cashmere-Jersey-Entwürfe. Diesbezüglich charakteristisch für ihre Fähigkeit, antiquierte Funktionskleidung in modische Topics zu verwandeln, sind Shirts und Leggins mit Anklängen an die lange Herrenunterwäsche der Wildwest-Ära. 

Insgesamt löst Lala Berlin seine traditionellen Strickkleider zugunsten neuer Kombinationen von Röcken mit Blusen, Pullovern und Strickjacken ab. Farblich werden Rottöne, Schwarz, Puder und Nachtblau das Bild bestimmen.

Bekannt für außergewöhnliche Winterdetails, werden auch in der Saison Herbst/Winter 2009/10 die Accessoires eine herausgehobene Stellung einnehmen. Hierbei wird noch einmal all das fokussiert, was bereits die Hauptkollektion so bemerkenswert macht: Felloptik, Swarovski-, Bändchen- und Paillettengarne sowie kuschelige Babymohair- beziehungsweise Merino-Materialien. Im neuartigen Patchwork-Mix werden diese zu unkonventionellen Hinguckern, ebenso wie die Riesenmütze in Ringelfarben, der markante Schal in Makramee-Struktur oder die modischen Strickhaarbänder.

Die Accessoires zeigen sich vielfach klassisch in der Form, sind aber zum Teil auch wieder oversized angelegt samt coolen Details wie zum Beispiel Earmuffs. Farblich bestimmen Schwarz und Rot sowie deren Mischungen die Accessoire-Palette.
Aus einer Kooperation mit der Berliner Schmuckdesignerin Sabrina Dehoff gehen ferner einige fantastische Gürtel-Schöpfungen hervor.

Folgen Sie Lala Berlin auf dieser modischen Fährte zurück in die Pioniertage der Neuen Welt. Und freuen Sie sich auf eine Kollektion im Spannungsfeld zwischen Lala-Berlin-lässiger Eleganz und aufregender Wildwest-Ästhetik.